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Inzwischen ist viel Zeit vergangen. Die Turbulenzen beim BWK haben sich durch den Rücktritt des neugewählten Aufsichtsrates Ernst nicht gebessert. Die Situation hat sich auch
durch eine vergleichsweise kleine Ernte 2010 und die Kündigung der WG`s Endingen und Bahlingen zusätzlich verschärft. Inzwischen suchen weitere WG`s Alternativen zum BWK. Die WG Amoltern ist nachgefolgt. Begleitend zu all diesen Vorgängen
haben diverse Presseartikel das Image des BWK auch nicht gerade verbessert. Ich kann auch nicht erkennen, dass mein Vortrag in der Herbstversammlung 2010 auch nur in einem einzigen Punkt zu Erkenntnissen und Änderungen im Konzept der
Vorstände beigetragen haben. Und sei es auch nur zum Nachdenken. Gleiches vermute ich beim Aufsichtsrat. Selbst eine Diskussion ist dem Vortrag versagt geblieben. Das anschließende Vesper hat gewartet und war natürlich wichtiger.Ähnlich
erging es mir bei einem mehrstündigem Gespräch mit den Herren Hahn und Dörr am 18.Juli 2011. Eine ganze Liste von Anregungen von meiner Seite diskutiert. Ergebnis: NICHTS. Schade um die Zeit ! Ich fürchte, der Auszahlungspreis wird
durch Zurückstellung von Neu- und Ersatzinvestitionen kurzfristig aufgepäppelt. Aber die Nachhaltigkeit durch tiefer greifende Maßnahmen wird so natürlich nicht erzielt werden.
Die Winzer wollen in ihrer ganz großen Mehrheit nicht revoltieren, sondern mit Vorstand und Aufsichtsrat des BWK nicht öffentlichkeitswirksam reden und diskutieren.
Dies geht nur in einer nicht allein vom Vorstand programmierten und getimten Klausurtagung. Aber auch dazu wird sich allem Anschein nach der Vorstand nicht durchringen können und der Aufsichtsrat schon gar nicht, obwohl gerade dieser
in dieser Situation die Triebfeder sein müsste. Na denn, also weiter so !? Aber wo, wie und wann wird das enden ??
Ich fürchte der BWK wird weiter an Mitgliedern ausbluten. Der Rest, der bleibt hat die Last zu tragen, welcher eigentlich für das gesamte Baden gedacht war und mehr Gewinn für Baden als Last sein sollte.
Nordweil, im April 2011 , ergänzt: Januar 2012 Reinhard Frank
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