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Zusammenfassung:
Der Spätburgunder ist vielfältiger, als wir glauben. Mit der Auswahl der Klone legen wir neben der Lage den ersten Baustein im Qualitätsmangangement. Eines der wichtigsten Kriterien - die Fäulnisstabilität - konnte deutlich verbessert werden. Die vorgestellten Klone entstammen sämtlich aus der Traditionsrichtung des Spätburgunders. Sie sind in der Reifezeit alle kompatibel. Trotzdem wird von Mischpflanzungen abgeraten. Die gesamte inner- und außerbadische Rebenpflanzguterzeugung hat Zugriff auf die vorgestellten Klone. Die Winzerschaft wäre gut beraten, nicht nur „den einen“ Klon anzubauen mit dem man schon länger eigentlich zufrieden ist oder war, sondern möglichst auf dem „ganzen Klavier“ der geeigneten Kloneauswahl zu spielen um sich eine gewisse Vielfalt in der Sorte zu erhalten.
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