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25.04.2012
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Baden-Württemberg ist 60 Jahre alt. Morgengedanke vom 25.4.12 v.Dorothea Frank,Bad Schönborn Was macht man, wenn eine gute Freundin 60 wird? Man gratuliert. Und
wenn eine Schule, ein Geschäft oder ein Land 60.Geburtstag feiert- was macht man dann? Man und frau gratulieren. Baden Württemberg wird 60. Seit Wochen werden wir auf Geburtstagsstimmung gebracht. Heute Abend steigt ein großes
Geburtstagsfest in Stuttgart. Ich werde nicht dort sein, Sie wahrscheinlich auch nicht. Aber ich freue mich, weil ich gerne in diesem Lande lebe. Ja ich empfinde so etwas wie Dankbarkeit, hier zu wohnen und zu arbeiten. Hier hat es
alles, oder hier hat es von vielem etwas. Berge, Flüsse, Täler und Hügel. Hier hat es Wein und Spargel und Kartoffeln. Fische und Fleisch. Und nicht wenige über die Grenzen des Landes hinaus bekannte Köche, die aus
besten regionalen Zutaten Meisterhaftes auf den Teller zaubern. Es hat auch alte Städtchen wie Bad Wimpfen und Klöster wie Maulbronn. Schlösser wie Bruchsal und Burgen wie Hohenzollern. Wie herrlich kann man an nur an einem Sonntag
hier eintauchen und mit den Kindern einen Schimmer von Geschichte erleben. Und wenn einer sagt: aber ein Meer habt ihr nicht, dann sage ich ihm: doch, wir haben den Bodensee, das schwäbische Meer, mit seinen 536 km2 der größte See in
Deutschland. Ich weiß nicht, in welcher Ecke unseres Ländles Sie mir zuhören heute Morgen, aber bestimmt gibt es Orte und Landschaften, die auch Sie besonders schätzen.
Aber Wertschätzen und dankbar sein, das ist eine Seite der Medaille. Auf der anderen steht: Verantwortung übernehmen und Mitgestalten. Das wünscht sich unsere Jubilarin.
Und sie hat es auch verdient, dass wir mitmachen und uns einbringen, nicht nur am Wahlsonntag, sondern auch im Alltag: beim Naturschutz, in der Nachbarschaftshilfe, bei der Feuerwehr, beim Elternverein in Schulen und Kindergärten.
Das liegt ganz auf der Linie des biblischen Wortes: Suchet der Stadt Bestes. Zieht euch nicht zurück. Es geht uns alle an. Nicht nur das eigene Glück, sondern was allen zugute kommt, sollen Christinnen und Christen im Blick haben.
Dazu gehört auch, dass wir die Männer und Frauen unterstützen, die dieses Land regieren. Wie kann das aussehen? Es kann damit beginnen, dass wir sie achten und dass wir nicht respektlos über sie reden. Wer beten kann, der soll für
die Menschen in politischer Verantwortung beten. Und was viele Menschen heute wünschen, das wünschen auch wir unserem Geburtstagskind Baden- Württemberg: Viel Glück und viel Segen.
Dorothea Frank, Bad Schönborn, Evangelische Kirche
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31.12.2011
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Ein Jahr geht zu Ende. Ein Neues beginnt. Wie das im Leben so ist, gab es schoene und weniger schoene Ereignisse. In meinem neuen Hauptwohnsitz in Freiburg hab ich mich gut
eingelebt. Es war richtig und ist richtig belebend nach fast 7 Jahrzehnten auf dem Land, sei es nun in Deutschland, aber auch in Frankreich, Stadtleben zu erfahren. Viele schoene private Ereignisse waren in 2011 zu verzeichnen. Dazu
gehört natürlich auch die Feier meines 70.Geburtstages auf dem Rebenhof und in Freiburg. Beruflich hat mich der Erfolg der Frank-Klone im schwierigen 2011er Sommer gefreut. Sie haben ihren guten Namen gefestigt und ihre
Anerkennung ausgebaut. Erfolgreich, wenn auch schwieriger waren die Erlebnisse auf dem berufsstaendischen Sektor. Die Absicht mich für mein Engagement in Berlin von den ganzen lieben Berufsvertretern der weinbautreibenden
Bundesländern verprügeln zu lassen ist in die Hose gegangen. Nur ein einziger hat sich dafuer anstiften lassen. Andererseits hat aber auch den Uebrigen der Mut gefehlt, ein paar Lobesworte zu finden. So ist das halt. Man muss, man
kann damit leben. Das Leben geht weiter ! Im Neuen Jahr wird das eine oder andere Aemtchen weiter abgebaut werden. Es bleibt für mich immer noch genug zu tun und solange es mir Freude bereitet, soll es auch so sein.
Na dann, lassen wir es angehen ! Im Januar 2012 Reinhard Frank
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26.10.2011
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Ja, so ist es richtig! So geht Verbandspolitik. Der Verband Dt. Rebenpflanzguterzeuger hat mit einer umfassenden Mail wichtige Infos zur neu zu diskutierenden Reblausverordnung versandt. Auch für
einen Praktiker lesbar mit allem Wenn und Aber. Auch das geaenderte Protokoll wurde mit verschickt, wobei da immer noch ein kleiner Interpretationsfehler drin geblieben ist. Weder die ganze nationale Rebenpflanzgutverordnung, noch Teile
wie der §11Beschaffenheitsprüfung davon kann die EU abschaffen oder verändern. Sie bildet nur mit der EU-Verordnung die Grundlage für die nationale Verordnung. Es geht einzig und allein wie ein Mitgliedsstaat der EU eben diese EU-
Verordnung umsetzt. Und genau darin liegt eben das Problem. Aufgrund des mitversandten Protokolles des Bundes Dt.Pflanzenzüchter (BDP) ist nun für jedermann ersichtlich, was das Bundessortenamt amtlich festgestellt hat, nämlich eine
völlig andere Interpretation und Ausführung der EU-Verordnung der übrigen Mitgliedsländer in Bezug auf die Beschaffenheitsprüfung. Damit ist die Diskriminierung der Dt. Rebveredler auch amtlich vom Bundessortenamt festgestellt. So
geht Informationspolitik im Verbandswesen. Warum nicht gleich so ? Jetzt fragt sich nur noch, was der Verband weiter gegen diese Diskriminierung zu tun gedenkt? Aber so ist es falsch: Reaktion des Vorsitzenden: Ein unliebsamer
1.Stellvertreter wird in einer Vorstandsitzung am 11.2.12 durch einen “Speichellecker” ersetzt. Zumindest gibt er die offensichtliche Luege in Bezug auf die angeblich unerwuenschte Person (und damit auch den
Satzungsverstoss) in Bezug einer Besprechung im Ministerium in Bonn zu. Eine Entschuldigung vor dem Gesamtvorstand steht aber noch an. Darum kommt er nicht herum ohne weitere, härtere Konsequenzen zu provozieren!!!
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29.10.11
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Mehr Liberalismus, Freiheit und Eigenverantwortung. Dies war das Thema einer Vorlesung in der Universitaet Freiburg der Friedrich-Naumannstiftung. Einig waren sich die Referenten der Tagung, daß
unser Staat mehr freiheitliches Denken und damit verbunden mehr Eigenverantwortung fördern sollte. Staatliche Gängelung ist Rueckschritt. Daran musste ich spontan denken, als in unserer letzten Vorstandssitzung des
Verb.Dt.Rebenpflanzguterzeuger ein moselanischer Delegierter in punkto Lockerung der Beschaffenheitsprüfung die Meinung vertrat, es sei doch im Verkauf foerderlicher, wenn man auf eine rigide staatliche Kontrolle beim Pflanzgut verweisen
könne. Ein absoluter Irrtum. Merke, es ist immer einfacher, aber nicht der Sache dienlich, sich hinter einer staatlichen Stichprobenkontrolle zu verstecken, welche sich mit etwas Phantasie leichter umgehen lässt, als mit
Eigenverantwortung ein qualitatives Produkt dauerhaft her zu stellen. Der Markt reagiert auf das gesamte verkaufte Produkt und reagiert nachhaltig genau so auf Maengel wie auf Top- Qualität.
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03.11.11
21.11.11
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Badische Gebietswein-Prämierung in Offenburg. Eigentlich ein Festtag für die Badischen Winzer. Aber nicht für alle. Aus dem 184-seitigen Prämierungskatalog
entdecke ich recht schnell, dass der Badische Winzerkeller zwar 73 Gold- und 35 Silbermedaillen erzielt hat. Im Detail sind aber nur einige sogenannte Teilvermarkter mit erzielten Medaillen gelistet und vorgestellt. Schon vor Beginn der
Veranstaltung werde ich von der Inhaberin eines Breisgauer Weinhofes einer zum BWK gehörenden Winzergenossenschaft darauf angesprochen, dass offensichtlich dieses mal diese WG`s keine Einladungen zu der Veranstaltung erhalten haben. Ich
konnte mir das auch nicht erklären. Bis zu diesem Zeitpunkt wusste ich davon noch nichts. Erst bei der Sichtung des Kataloges wurde mir das dann klar. Diese Mitgliedsgenossenschaften des BWK sind mit ihren Erfolgen einfach ignoriert
worden. Dafür entdecke ich andererseits im Katalog beispielsweise ein Weingut aus der Ortenau mit 10ha Rebfläche, vorgestellt auf einer ganzen Seite im Katalog mit einer Silbermedaille.
Warum nur wird wohl über ein Dutzend Winzergenossenschaften mit hunderten von Winzern mit ihren Erfolgen diskriminiert? Haben wir nicht im Präsidium des Bad.Weinbauverbandes einen Herrn Doerr ? War er bei dieser Entscheidung
vielleicht gar nicht dabei? Ich hab ihn auf dieser Veranstaltung genau so wenig gesichtet wie den Herrn Hahn. Sonst hätte ich ihn darauf ansprechen können. So hab ich mich damit begnügt meine Teilnahme in der Mitte der Veranstaltung zu
beenden. Schade !! Nachtrag: Lernen kann man beim Studium der Medaillenfibel: Auffallend, wie gut alle Erzeugergemein- schaften abgeschnitten haben, welche ein integriertes Qualitätsmanagement
in der Traubenproduktion haben, welches den Winzer begleitet vom Rebschnitt bis zum Erntetermin. Beispiele: Munzingen, Bahlingen und noch einige andere. Es beweist die Richtigkeit meiner These, daß damit ein ausgesprochener
Qualitätssprung verbunden ist. Aber auch hier ist man in gewissen Kreisen beratungsresistent, wenn der Vorschlag von außen kommt. Aber auch von den trockenen Mitgliedsgenossenschaften fehlt da jeglicher Antrieb. So verschläft man die
Zukunft.
Generalversammlung der Internationaler Rebveredlerverband (IRV) auf Klosterneuburg Sehr interessante Perspektiven eröffnete die Generalversammlung auf Klosterneuburg. Lesen Sie dazu News .
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