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FrankClassic:
Der Klon entstammt aus dem in den 60-70er Jahren verbreiteten Klon Frank 106, der größere Beeren, eine niedrigere Säure, aber leider sehr botrytisanfällig war. Zu Beginn der 80er-Jahre setzte sich bei der Rotweinbereitung die
Erkenntnis durch, dass es zur Erhaltung der klassischen rubinroten Farbe ohne Violett-Töne, absolut notwendig ist, ausschließlich gesundes Lesegut zu verarbeiten. Allzu dichtbeerige Klone fanden zunehmend keine Verwendung mehr, da die
Dichtbeerigkeit die Fäulnis förderte. Ein Mutant aus dem Klon F106, der die Zuchtnummer F106/10 erhielt, zeigte im Habitus plötzlich das Gegenteil, nämlich deutlich kleinere Beeren und sehr gute Botrytisfestigkeit bei einem
ausgezeichneten Mostgewicht. Eine Besonderheit besteht darin, dass die Kleinbeerigkeit und Lockerheit der Trauben oft erst ab dem 3. Ertragsjahr charakteristisch in Erscheinung tritt. Der Klon erfährt gegenwärtig besonders in der
Ortenau, an der Mosel, Rheinhessen und in Württemberg vermehrten Zuspruch. Um Verwechslungen mit dem dichtbeerigen Ausgangsklon F106 auszuschließen, haben wir die neue Klone-Bezeichnung “FrankClassic” eintragen lassen.
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